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Peru

Eine Reise nach Peru bedeutet fast immer ein Eintauchen in die Welt der Inkas. Die Geheimnisse der früheren Hochkultur zieht immer noch viele Reisende ins Land. Aber Peru zieht auch andere Formen des Reises an: Trekkingtouren auf dem Inka-Trail. Mehrere Tage die Natur zu erleben und die schneebedeckten Andenberge als Kulisse fasziniert sehr viele Menschen. Oder eine Reise durch die Quellflüße des Amazonas mit dem modernen und komfortablen Kreuzfahrschiff " Amazon Discovery ", welches Platz für 44 Reisende bietet.

 

Das Amazonasbecken besticht durch seine vielfältige Artenvielfalt. Hier sind alle Tiere und Pflanzen geschützt, ebenso seine indianischen Bewohner. Ist man im Urwald unterwegs, lohnt sich auch der Aufstieg zu den Pfaden in den Baumkronen, den sogenannten Canopy Walkways, die immer durch dichtestes Regenwaldgebiet führen. Im Kommen ist aber auch Wildwasser - Rafting auf dem Rio Tambopata oder ein Besuch der Ara - Tonlecken.

 

Als Ausgangspunkt für Touren in das Amazonasgebiet kann der Besucher die während des Kautschuk-Booms im 19. Jahrhundert aufgebaute Stadt Iquitos nutzen. Noch 1990 gab es keine Elektrizität in der Stadt und Licht gab es durch die über die ganze Stadt verteilten abends hochlodernden Feuer. Beobachten Sie die Kaimanos, die Brüllaffen, die Turkanos, die Tapire und Faultiere hautnah! Angeln Sie die Piranhas in den Seitenarmen und grillen Sie diese Fische mit dem ausgezeichneten Fleisch und bestaunen Sie die abendlich Tausende Aras über dem Fluß und die stark verkehrenden Glühwürmchen.

Bei der Fahrt mit der liebevoll restaurierten Andenbahn von Cusco nach Puno bzw. Juliaka am Titicacasee erleben Sie zauberhafte hochalpine Landschaften und Berge mit Vikunjas. Das Vikunja ist eine der vier Kamelformen der Neuen Welt. Vikunjas sind soziale und gesellige Tiere in Herden um die 20 Tieren. Es ist zierlicher als das verwandte und bekannte Lama oder das Guanako  und lebt wild in einer Höhe von 3500 - 5700 Metern. Das Blut dieser Kamelart macht dies durch eine besondere Anpassung an die extreme Höhenlage möglich!

 

Auf einer Höhe von 3810 Meter liegt der Titicacasee, der weltweit höchstgelegene See der Erde. Im See liegen viele Inseln - bekannt ist zum Beispiel die " Insel der strickenden Männer ", die Insel mit dem Namen " Taquile ". Der Aufstieg zum Inselinneren ist eine Herausforderung, aber es lohnt sich und in der Tat, alle Männer der Insel stricken und produzieren so Unikate, die in ihrer Lebendigkeit eine bleibende Erinnerung darstellen. Bekannt sind auch die nicht mehr reinrassigen Nachfahren der auf schwimmenden Schilfinseln lebenden Uros. Das Leben am Titicacasee ist sehr einfach, dennoch wirken die dort lebenden Menschen sehr glücklich und zufrieden.

 

An einer Attraktion kommen die Besucher von Peru nicht vorbei - an Machu Piccu, die " Inka-Stadt in den Wolken ". Der Zahn der Zeit konnte den Bauten dieser alten Inka-Kultstätte nichts anhaben. Die auf einer Höhe von 2.350 Meter hoch über dem Urubamba - Tal erbaute Inka-Stadt gehört zu den besterhaltenen Bauwerken in Peru. Die stets in Nebel gehüllten Ruinen waren im Aufbau, als die Spanier das Land eroberten. Aber sie fanden nie den Weg zum Machu Piccu.

 

Es ist seit dem Jahre 1983 UNESCO - Weltkultur- und -naturerbe. Die Meisterleistung liegt in der für damalige Zeiten perfekten Architektur der ohne Mörtel ineinander greifenden Steinblöcke.

In der Cuzco muss man gewesen sein, erst dann war man wirklich in Peru. Die Stadt Cuzco war über 200 Jahre die Hauptstadt der Inkas, vom 12. - 15. Jahrhundert herrschten dreizehn Inka-Könige. Die Ruinen Tambomachay, Pura Pucara und Quenko an der Straße nach Pisac gelegen, zeigen das architektonische Geschick der Inkas, ebenso die runden Terrassen von Moray aund die Salinen de Maras!

Östlich von Lima findet der Reisende die zentrale Sierra. Bekannt sind diese Dörfer durch ihr Kunsthandwerk. Komplette Dörfer im Valle del Mantaro sind jeweils auf ein Handwerk spezialisiert - bereits in den 80er und 90er Jahren konnten wir hier wirkliche Unikate einkaufen und das haben wir auch ausgenutzt - von Wandteppichen, über Holzornamente bis zu Silberschmuck und ausgefallenen Schüssels. Ein Spaziergang durch die staubigen Straßen ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Bis 1992 litt diese Gegend unter den Angriffen der Guerillaoragnisation " Sendero Luminoso " ( Leuchtender Pfad ).

Die nur aus der Luft sichtbaren Linien und Bodenzeichnungen von Naska sind eines der letzten großen Rätsel der Menschheit. Die deutsche Wissenschaftlerin Maria Reiche aus Dresden hat die geheimnissvollen Riesenbilder in der Wüste über 40 Jahre erforscht und vermessen und sich maßgeblich für die Erhaltung eingesetzt. Wir hatten das Glück und haben Frau Maria Reiche noch persönlich kennengelernt in den 90er Jahren.

 

Sie ist 1998 verstorben, hat aber durch ihre Forschungen den Indios den Stolz auf Ihre eigenen Wurzeln zurück gegeben. In Peru kennt sie jedes Schulkind und ihr Geburtstag ist ein offizieller Feiertag.

Übrigens hatte sich auch der berühmte Schweizer Erik von Däniken mit diesen Naska - Linien beschäftigt. Nach seinen Thesen wurden  diese außergewöhnlichen Gebilde von Außerirdischen erschaffen.

Sie sehen schon selbst, Peru bietet die Vielfalt und lassen Sie uns nach Ihren Vorlieben eine Traumreise zusammen stellen.